Category: hardwaretests


Wer ein iPad sein eigen nennt, wird es schnell in eine entsprechende Schutzhülle packen, um das perfekte Aussehen möglichst lange so erhalten zu lassen wie bei einem Neugerät. Auch ich wollte mein iPad Wi-Fi 64 GB möglichst schnell in ein Case packen, musste aber fast zwei Wochen darauf warten, weil ich das original Apple iPad Case haben wollte. Dieses erschien, genau wie das iPad, erst gestern in Teilen Europas. Mein iPad hingegen habe ich schon am 15. Mai als US-Import erhalten.

Gründe für das Apple iPad Case

Für mich war von Anfang an klar, dass ich das iPad Case haben möchte. Dies hat mehrere Gründe. Das iPad Case stammt direkt aus der Apple Schmiede und das iPad würde sich, meiner Ansicht nach, besonders gut in das Case einführen, herausnehmen und bedienen lassen. Außerdem gefiel mir der angebissene Apfel auf dem Casedeckel beim ersten Anblick. Wichtigste Entscheidungskriterien waren aber die Aufstellmöglichkeiten des iPad Cases. Durch diese Schutzhülle ist es nämlich möglich das iPad horizontal oder vertikal so zu platzieren, dass sich das iPad in einer idealen Höhe befindet, um sich beispielsweise Videos anzusehen oder sich an der Bildschirm-Tastatur auszutoben. Der gesamte Testbericht wurde übrigens am iPad mit Pages geschrieben. Dabei lag das iPad in angenehmer Tipphöhe in dem hier vorgestellten Case. Es ist echt super dafür geeignet.

Mit dem passenden Case wird das iPad zum idealen und täglichen Wegbegleiter. Das iPad Case schützt das Gerät im Inneren mit einem weichen Innenfutter aus Mikrofaser. Dadurch muss man keine Angst haben, dass die schöne Aluminiumrückseite Kratzer erleidet oder das Glas des Touchscreens beschädigt wird. Die Wände sind verstärkt, so dass man auch vor äußeren Einwirkungen nichts befürchten muss, wenn man das iPad z. B. in einen Rucksack oder eine Tasche steckt. Das iPad Case ist dabei so leicht, dass man kaum ein merkbares Mehrgewicht mit sich herumträgt.

Wünschenswert wäre nur ein kleiner Verschluss für das iPad Case, damit dieses nicht selbstständig aufklappt.

Wie bereits zuvor erwähnt lässt sich das iPad durch diese Hülle horizontal und vertikal aufstellen. Dies klappt allerdings nur im Querformat. Die vertikale Aufstellmöglichkeit wirkt recht instabil und man muss befürchten, dass das iPad umfallen könnte. Die horizontale Aufstellmöglichkeit hingegen wird sehr stabil. In jedem Fall wird die Front des iPad Cases in eine, an der Rückseite befindliche, Lasche gesteckt und erzeugt dadurch die Sicherheit, dass zumindest die Lage der Hülle nicht verrutscht.

Vertikal positioniert lässt sich das iPad als digitaler Bilderrahmen nutzen. Dies macht besonders viel Spaß, wenn man eine passende App installiert hat. Aber auch die iPad-eigene Diashow sieht super aus. Ideal geeignet ist der vertikale Stand aber auch zum Anschauen von Videos. Es ist so, als wenn man einen kleinen tragbaren Fernseher vor sich stehen hätte. Schade nur, dass der Sound lediglich von einer Seite aus ans Ohr dringt, aber da kann das iPad Case ja nichts für. Bei dem vertikalen Stand sollte man aber etwas aufpassen, da dieser recht wackelig ist und man befürchten muss das iPad mit einem Tippen und Wischen auf dem Screen umzustoßen.

Die horizontale Position hingegen eignet sich hervorragend zum Betätigen der Bildschirm-Tastatur. Steht bzw. liegt das iPad auf diese Art und Weise kann man gemütlich im Internet surfen, E-Mails schreiben oder andere Apps nutzen, die eine Tastatur erfordern. Hierfür prädestiniert sind die drei iWork-Apps für iPad, namentlich Pages, Numbers und Keynote. Durch das weiche Mikrofaser-Innenfutter hatte ich zunächst kleine Bedenken, da ich davon ausgegangen bin, dass das Futter auf einer glatten Oberfläche (z.B. Glas- oder Holztischplatte) wegrutschen würde. Dies ist aber ganz und gar nicht der Fall, so dass man wirklich lange Texte in einer annehmbaren Geschwindigkeit verfassen kann. Der Vergleich zu einer normalen Tastatur wäre aber falsch und auch ein blindes Zehn-Finger-Schreiben scheint mir mit dieser Tastatur unmöglich zu sein. Das ändert aber nichts an der angenehmen Höhe zum Schreiben auf der Bildschirm-Tastatur.

Das Apple iPad Case verfügt über Aussparungen für Kopfhörer- und Dock-Anschluss, sowie Ein/Aus-Schalter, Bildschirmverriegelungsschalter und Lautstärkeregler. Alle Anschlüsse und Knöpfe lassen sich eigentlich gut erreichen und leicht bedienen. Negativ fällt hier aber die Bedienung des Bildschirmverriegelungsschalters und des Lautstärkereglers in der horizontalen Aufstellposition auf, da die Schalter unten an der Tischkante liegen und das iPad hier leicht angehoben werden muss, um ein Bedienen zu ermöglichen.

Andere Nutzer des iPad Cases haben zudem bemängelt, dass es sehr schmutzanfällig sein soll. Auf Grund des kurzen Zeitraums kann ich hier aber nichts zu sagen. Ferner könnte man die flache Pufferkante als störend und unbequem bewerten. Mich persönlich stört dies aber nicht.

Eine gleichzeitige Verwendung des iPad Cases und des Apple iPad Keyboard Dock soll nicht möglich sein. Diesen Umstand finde ich sehr schade, da man mit dem iPad Keyboard Dock u.a. eine echte Alternative zu der OnScreen-Tastatur und dem Wireless Keyboard schafft, aber dafür das iPad jedes Mal aus dem iPad Case bemühen müsste. Testen kann ich dies aber leider nicht, da ich das iPad Keyboard Dock (noch nicht) gekauft habe.

Bewertung

sehr gut -

“Was Apple anfasst wird zu Gold.” So oder so ähnlich könnte man es wohl von den Dächern der Welt schreien. Steigende Quartalszahlen, ein nicht aufzuhaltender Absatz von iPhones, iPads und Macs und nun eine absolut gelungene Schutzhülle für das iPad. Das Apple-eigene Case vereint Funktionalität und Ästhetik in einem. Die Aufstellmöglichkeiten sind genial. Das Aussehen ist sexy und der Schutzfaktor ist immens hoch. Lediglich eine kleine Lasche zum Verschließen des iPad Cases wäre wünschenswert. Von mir gibt es aber eine klare Kaufempfehlung und ich bin froh die 39,00 € investiert zu haben.

Die Fotos wurden von Philipp Fischer gefertigt.

Seit dem 15. Mai 2010 bin ich stolzer Besitzer eines – aus den USA importierten – iPad Wi-Fi 64 GB. Ob es nun ein Buchlesegerät oder eine Spielkonsole der neuen Art ist, zeigt erst noch die Zeit. Momentan macht das Teil erst einmal durch seine Neuartigkeit auf sich aufmerksam. Um euch an meinem Genuss teilhaben zu lassen, lest ihr hier einen Hardwaretest zu Apples neustem Meisterwerk.

Meine ersten Eindrücke des iPad Wi-Fi 64 GB

Unboxing
Wie schon zuvor erwähnt, habe ich mein iPad Wi-Fi 64 GB am 15. Mai 2010 in Empfang genommen. Ein Unboxing Video findet ihr übrigens hier. Nach der Auspackzeremonie war ich vom ersten Anblick mehr als begeistert und mochte Apples neuste Schöpfung kaum ohne weiße Samthandschuhe berühren. Schließlich griff ich dann aber doch beherzt zu und war recht erstaunt über das Gewicht. Von 680 Gramm hat man ja schon im Vorfeld gelesen, aber wie sich fast 700 Gramm in der Hand anfühlen bekommt man spätestens beim Auspacken des iPads mit. Der zweite Griff ging dann zu dem Ein/Aus/Standby-Schalter an der Gehäuseoberseite. Man hat hier wirklich das Gefühl, ein großes iPhone in den Händen zu halten, da die Ähnlichkeiten der beiden Geräte enorm sind. Nach dem ersten Start und dem aufblitzenden angebissenen Apfel in der Mitte des Displays erschien sogleich die Aufforderung, das iPad mit iTunes zu verbinden. Das iPad fordert nämlich, wie auch schon das iPhone, eine Aktivierung.

Aktivierung und Synchronisierung
Also habe ich mir mein Dock-Kabel vom iPhone geschnappt und das iPad mit meinem MacBook verbunden. Hierbei wurden zunächst alle (!!!) Apps synchronisiert, so dass ich gefühlte drei Stunden auf das Display gestarrt habe, um der Synchronisierung zuzuschauen. Irgendwann war es dann aber soweit und ich konnte endlich die Verbindung trennen. Mit dem iPad bin ich dann Richtung Sofa stolziert und habe mich gemütlich dort niedergelassen.

Probleme mit dem Umgang
Nun stellte sich relativ schnell ein erstes Problem ein. Wie bitte soll ich das iPad festhalten? So blöd es auch klingen mag, aber ich habe bestimmt wie der erste Mensch mit einem Tablet-PC ausgesehen, so unbeholfen und vorsichtig war ich mit dem Umgang. Der rund 2 cm dicke Rahmen eignet sich zwar hervorragend zum Festhalten des iPads, aber in einer Hand ist dies kaum machbar und die vor Vorfreude feuchten Hände trugen nicht gerade zu einem besseren Handling bei. Nach einer Minute hatte ich dann aber den Dreh raus. Das iPad gemütlich auf das überschlagene Bein stellen, mit der linken Hand festhalten und mit der rechten wischen, ziehen und einfach nur auf dem brillanten Touch-Screen spielen.

Verarbeitung
Das iPad ist super verarbeitet. Man sieht keinerlei Schrauben oder ähnliches. Die Rückseite ist aus Aluminium gefertigt und trägt in der Mitte einen schwarzen angebissenen Apfel, unter dem sich der Wi-Fi Chip befinden soll. Am unteren Rand findet sich dann der iPad-Schriftzug sowie die Flash-Speichergröße und weitere Informationen, die man schon vom iPhone kennt. Die Schrift ist ebenfalls schwarz gehalten.
Der Aluminiumrahmen reicht bis auf die Vorderseite, wo es das Display leicht umrahmt. Auch hier sind deutliche Ähnlichkeiten zum iPhone ersichtlich. Die drei mechanischen Schalter am iPad-Rahmen sind aus schwarzem Kunststoff gefertigt und machen einen stabilen Eindruck. Auch der extrem praktische Schiebeschalter für die Display-Verriegelung rastet stark ein und wackelt nicht. Am oberen Rand befindet sich linksseitig die 3,5-mm-Buchse für Kopfhörer. Am unteren Rahmen finden sich mittig der Dock Connector zur Verbindung des iPads mit Mac oder PC und rechts daneben die Lautsprecher. Der Home-Button lässt sich gut drücken und klickt etwas mehr als beim iPhone. Der Druckpunkt scheint anders gewählt worden zu sein und ist in meinen Augen angenehmer.

Das Hochglanzdisplay ist, wie bei allen Touchscreens, sehr anfällig für Fingerabdrücke und spiegelt bei ungünstiger Sonnen- oder Lichteinstrahlung. Da man die Displayhelligkeit aber furchtbar hell einstellen kann habe ich hier noch keinen großen Nachteil feststellen können. Dies geschieht allerdings vermutlich bei direkter Sonneneinstrahlung im Garten; warten wir also auf den Sommer. Das Display bietet dem Nutzer brillante Farben, die extrem viel Freude machen. Das Surfen im Web ist eine wahre Wonne. Hier wird mit zwei Fingern gezoomt, gescrollt und geswitcht. Alles reagiert flüssig und ohne Probleme. Das Anschauen eines Videos führt ebenfalls zu großer Freude bei mir. Kräfte Farben und scharfe Bilder tragen wesentlich dazu bei. Ein weiterer Pluspunkt ist auch der erstaunlich gute Sound, der aus dem kleinen Lautsprecher stammt. Schade ist hier lediglich, dass man wieder nur auf einer Seite die Boxen hat und so den Klang einseitig genießen muss.

Das Problem mit den Apps
Das iPad ist super, keine Frage, aber viele Apps sind einfach nur unbrauchbar! Wie bereits erwähnt habe ich nach dem Aktivieren per iTunes alle Apps synchronisiert. So landeten über 300 Apps auf dem iPad. Ich habe mir dann wirklich die Mühe gemacht und jede App gestartet, teilweise mit erschreckender Erkenntnis. Viele, bei mir sogar die meisten, Apps sind iPhone only und auf dem iPad einfach nicht vernünftig einsetzbar. Diese werden einfach in normaler iPhone-Größe in die Mitte des Bildschirmes geklatscht und ändern nicht mal ihre Ausrichtung, wenn ich das iPad ins Querformat lege. Drücke ich dann auf den kleinen “2x” Button rechts unten, verdoppelt sich die Größe des angezeigten Fensters und man möchte schreiend wegrennen! Nicht einmal rein textbasierte Apps werden pixelfrei angezeigt. Es ist einfach unschön und völlig unbrauchbar iPhone only Apps auf dem iPad laufen zu lassen.

Folglich habe ich jede App, die sich nur im kleinen iPhone-Fenster geöffnet hat, vom iPad gekickt. So werden die wenigstens beim nächsten Synchronisieren nicht erneut installiert. Die einzige  iPhone only App, die bei mir noch im Einsatz ist ist OmniFocus, weil mir die 15,99 € zu schade sind und ich hoffe, dass die iPad Version bald (möglichst kostenlos für iPhone Kunden) herunterladbar sein wird.

Nach Durchlaufen dieses Prozederes war ich erschrocken wie wenig Apps von den ursprünglich über 300 nur noch vorhanden waren. Es gibt leider zur Zeit relativ wenige universal Apps, also solche, die sowohl auf iPhone als auch auf iPad laufen. iPad only Apps gibt es auch schon zahlreiche, wenn auch noch nicht viele, die mich wirklich interessieren. Wenn du wissen möchtest welche iPad Apps ich im Einsatz habe klicke hier. Meine iPad Apps Wunschliste gibt es hier.

Technische Daten

Abmessung und Gewicht
Das iPad hat eine Höhe von 242,8 mm, eine Breite von 189,7 mm und eine Tiefe von 13,4 mm. Das Wi-Fi-Modell schlägt dabei mit 680 g zu Buche, das Wi-Fi+3G-Modell sogar mit 730 g. Dies scheint ein relativ hohes Gewicht zu sein – und das ist es auch wirklich. Das iPad lässt sich am bequemsten bedienen, wenn es z.B. auf dem Bein oder einer Unterlage ruht. Das permanente Festhalten mit beiden Händen (von einer Hand mal ganz abgesehen), führt schnell zu Ermüdungen der Arme und trübt den Spaß.

Display
Apple verbaut in den iPad-Modellen ein 9,7” Multi-Touch-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung und IPS-Technologie. Diese Hochglanzanzeige mit fettabweisender Beschichtung misst eine Diagonale von 24,63 cm und hat eine Auflösung von 1024 x 768 Pixeln bei 132 ppi.

Drahtlos-Technologie und Funknetz
Damit das iPad nicht nur im Offlinebetrieb laufen muss, spendierte Apple sowohl dem Wi-Fi- als auch dem Wi-Fi+3G-Modell einen Wi-Fi-Chip mit 802.11-a/b/g/n-Anbindung sowie eine Bluetooth-2.1+EDR-Schnittstelle. Das Wi-Fi+3G-Modell verfügt darüber hinaus über die Möglichkeit, die Datenpakete aus Mobilfunknetzen zu beziehen. Hierfür stehen UMTS und HSDPA (850, 1900, 2100 MHz) sowie GSM und EDGE (850, 900, 1800, 1900 MHz) zur Verfügung.

Das iPad verfügt über eine Ortungsfunktion, die mittels Wi-Fi und digitalem Kompass funktioniert. Sie nutzt eine Technik, über die auch schon das iPhone 3G und 3Gs verfügt. Das Wi-Fi+3G-iPad kann den Standort aber präziser orten, da hier die Funknetzunterstützung wie auch die satellitengestützte GPS-Ortung genauere Daten liefern.

Kapazität, Prozessor und Sensoren
Neben den Modellunterscheidungen (Wi-Fi und Wi-Fi+3G) bietet Apple beide Geräte mit einem 16-, 32- oder 64-GB Flash-Laufwerk an. Der Prozessor ist ein speziell entwickelter, hochleistungsfähiger A4-SOC-Chip (System-on-a-Chip) mit niedrigem Stromverbrauch und 1 GHz Taktfrequenz. Wie schon beim iPhone und iPod touch sind auch beimiPad zwei Sensoren verbaut. Sie dienen einerseits zum Messen der Beschleunigung, andererseits zur Erfassung des Umgebungslichts.

Audio- und Videowiedergabe
Die erstaunlich gut klingende Audiowiedergabe umfasst einen Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hz, was dem normalen Hörspektrum eines Erwachsenen entspricht. Die unterstützten Audioformate sind HE-AAC (V1), AAC (16 bis 320 KBit/Sek.), Protected AAC (aus dem iTunes Store), MP3 (16 bis 320 KBit/Sek.), MP3 VBR, Audible (Formate 2, 3 und 4), Apple Lossless, AIFF und WAV. Die maximale Lautstärke kann vom Benutzer festgelegt werden.

Auch die Videoausgabe am iPad macht sehr viel Spaß, da H.264-Videos in HD-Qualität mit bis zu 720p und 30 Bildern pro Sekunden (Main Profile Level 3.1 mit AAC-LC Audio mit bis zu 160 KBit/Sek., 48 kHz, Stereo-Audio in den Formaten .m4v, .mp4 und .mov) abgespielt werden können. Weiterhin unterstützt das iPad MPEG-4 Videos mit bis zu 2,5 MBit/Sek., 640 x 480 Pixel, 30 Bilder pro Sekunde (Simple Profile mit AAC-LC Audio mit bis zu 160 KBit/Sek., 48 kHz, Stereo-Audio in den Formaten .m4v, .mp4 und .mov) und Motion JPEG (M-JPEG) mit bis zu 35 MBit/Sek., 1280 x 720 Pixel, 30 Bilder pro Sekunde (Audio im ulaw-Format, PCM-Stereo-Audio im .avi-Format). Flash hingegen wird nicht unterstützt.

Batterie und Stromversorgung
Damit dem iPad nicht zu schnell der Strom wegbleibt, wurde eine wiederaufladbare Lithium-Polymer-Batterie mit 25 Wattstunden integriert. Diese soll laut Apple bis zu 10 Stunden beim Surfen im Web mit Wi-Fi bzw. bei der Video- oder Musikwiedergabe halten. Erste Tests und eigene Erfahrungen mit dem Tablet-PC gehen in diese Richtung, so dass Apple seinen Kunden hier keinen Bären aufbinden möchte. Das Aufladen funktioniert entweder über das mitgelieferte Netzteil oder einen leistungsstarken USB-Anschluss am Computer. Es soll einige Probleme beim Aufladen des iPads an Windows-PCs gegeben haben, da die dort verwendeten USB-Ports teilweise zu wenig Energie liefern, aber an meinem MacBook klappt das Laden wunderbar.

Ein- und Ausgänge, Tasten und Steuerelemente am Gehäuse
Über Ein- und Ausgänge verfügt das iPad – Gott sei Dank – nicht gerade über viele. Wenn auch von Kritikern bemängelt wird, bin ich froh, dass kein hässlicher USB-Anschluss das iPad verschandelt. Wer bitte braucht einen USB-Port? Daten können per iTunes synchronisiert oder über diverse Apps (z.B. GoodReader) auch ohne USB-Port auf das iPad geladen und genutzt werden. So kommt das Gerät mit einem 30-poligem Dock-Anschluss und einem Stereo-Kopfhöreranschluss (3,5 mm) aus. Des Weiteren sind Lautsprecher und ein Mikrofon integriert. Das Wi-Fi+3G-Modell verfügt ferner über ein Fach für eine Micro-SIM-Karte.

Mechanische Tasten sucht man, wie schon beim iPhone, fast vergeblich. An der Geräteoberseite befindet sich lediglich der Ein/Aus/Standby-Knopf. An der rechten Seite ein kleiner Schiebeschalter, der die Displayausrichtung verriegelt, und darunter die Lautstärke-Wippe. Als letztes ist noch der Home-Button zu nennen, der auf der Frontseite (Mitte, unten) prangt und sich gut ins Gesamtbild einfügt.

Lieferumfang und Umgebungsbedingungen
Der Lieferumfang des iPad ist äußerst bescheiden. Neben dem Gerät findet man dort lediglich ein Dock-Connector-zu-USB-Kabel, das 10-Watt-Netzteil, eine nicht erwähnenswerte Dokumentation und die zwei obligatorischen Apple-Aufkleber.

Apple schreibt auf seiner Webseite, dass das iPad zwischen 0 °C und 25 °C betrieben werden könne. Die Lagertemperatur liegt zwischen -20 °C und 45 °C. Der Betrieb funktioniert aber nur bei einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 5 % und 95 % (nicht kondensierend) bei einer maximalen Betriebshöhe von 3.000 m über NN.

Umweltverträglichkeit – Green IT
In Sachen Green IT lässt sich Apple nicht lumpen: Das iPad steht exemplarisch für das Engagement von Apple in Sachen Umweltschutz. Zu einer geringen Umweltbelastung des iPad tragen folgende Merkmale bei:

  • arsenfreies Displayglas
  • frei von bromhaltigen Flammschutzmitteln
  • LCD-Display ohne Quecksilber
  • keine Verwendung von PVC
  • recyclingfähiges Gehäuse aus Glas und Aluminium

Offizielles iPad-Zubehör

Mit der Einführung des iPads in den deutschen Online Apple Store am 10. Mai 2010 kamen auch die ersten Gadgets für das iPad heraus. Beim noch überschaubaren Angebot stechen besonders das iPad Keyboard Dock, das iPad Case und das iPad Camera Connection Kit ins Auge. Zum weiteren Repertoire gehören das iPad Dock, der iPad 10W USB Power Adapter, der iPad Dock Connector-zu-VGA-Adapter, das Apple Wireless Keyboard, die Apple In-Ear Headphones mit Remote und Mikro, die Apple Earphones mit Remote und Mikro, das Apple AV-Kabel (Composite-Video) und das Apple AV-Kabel (Komponentenvideo).
Ich persönlich habe mir das iPad Case bestellt. Mich überzeugen hier besonders der Schutz des iPads durch das weiche Futter aus Mikrofaser und den verstärkten Seitenteilen. Außerdem bietet einem das Case die Möglichkeit, das iPad auf zwei Weisen zu platzieren: erstens, um in einer angenehmen Position Filme etc. schauen zu können, und zweitens, um auf der Onscreen-Tastatur bequem schreiben zu können.

Fazit

Ich bin von meinem iPad mehr als begeistert! Es macht einfach Spaß, zu twittern, zu surfen, Videos zu schauen, Musik zu hören oder Artikel für macinplay mit der WordPress-App zu schreiben. Es ist ein rundum gelungenes Gesamtpaket, das zum schnellen Surfen auf dem Sofa einlädt. Gespannt warte ich nun auf die Eröffnungdes iBookStores. Leider steht der noch nicht für Deutschland bereit, sodass ein Stöbern im Store per iPad nicht möglich ist. Der Zugriff auf den iTunes Store hingegen ist möglich; verstehen muss ich das nicht. Seit gestern ist dieser Umstand Geschichte. Der europäische App Store wurde freigegeben und ein Stöbern im App Store per iPad ist möglich. Dies macht übrigens sehr viel Spaß.

Wenn ihr auch bald stolze Besitzer eines iPads werden solltet, wünsche ich euch damit viel Spaß. Ich gebe meins nicht wieder her.

Verfügbarkeit

Zu haben ist das Produkt im Apple Store.

Dieser Artikel befindet sich im Original bei macinplay.

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