Apple weigert sich iPhone für das FBI zu entschlüsseln

On 21. März 2016, in News, by Admin

In den USA ringen gerade Giganten miteinander: Als das FBI sich mit einer – zunächst recht plausiblen – Anfrage an Apple wandte, ahnte noch keiner, was folgen würde. Thema ist mal wieder der Datenschutz, doch dieses Mal sind selbst die Bürger gespalten. Konkret geht es darum, dass das FBI von Apple verlangt eine Software zu […]

In den USA ringen gerade Giganten miteinander: Als das FBI sich mit einer – zunächst recht plausiblen – Anfrage an Apple wandte, ahnte noch keiner, was folgen würde. Thema ist mal wieder der Datenschutz, doch dieses Mal sind selbst die Bürger gespalten. Konkret geht es darum, dass das FBI von Apple verlangt eine Software zu entwickeln, die es dem FBI erlaubt an Daten von einem iPhone zu gelangen, dass einem Terroristen gehört. Das FBI argumentiert, dass durch diese Daten eventuell weitere Anschläge vermieden und Leben gerettet werden können.

Apple-Chef Tim Cook weigert sich jedoch. Zunächst mag man geneigt sein, diese Reaktion negativ zu werten und manch einer spekuliert gar, dass Apple Sympathien für Terroristen hegt. Auf einer eigens eingerichteten Homepage klärt Cook die Apple-Kunden jedoch auf: Das Unternehmen würde dem FBI sehr gerne helfen und unterstützt keinesfalls Terroristen, allerdings könnte man mit solch einer Aktion einen Präzedenzfall schaffen, der jeden Apple-Kunden und iPhone-Nutzer betrifft. Denn gibt es erst einmal ein Programm, dass Sicherheitsschranken überwinden kann und die Daten, die der Nutzer sicher glaubt, zugänglich macht, sind diese Daten nicht mehr sicher.

Und so handelt Apple letztlich im Interesse all seiner Kunden und legt sich lieber mit den Behörden in den USA an, als ein solches Programm zu schreiben, das sich Cooks Ansicht nach wie Krebs ausbreiten würde. Dafür hat Apple angeboten die Daten auf eine andere Weise zu sichern, was aufgrund fehlender technischer Voraussetzungen nicht mehr möglich ist.